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Klimaschutz inklusive

100% klimaneutrales Erdgas

Erdgas ist der sauberste fossile Brennstoff. Dennoch wird bei seiner Verbrennung Kohlendioxid (CO2) freigesetzt. Für ein Einfamilienhaus mit typischen 25.000 kWh Jahresverbrauch sind das etwa 5 Tonnen CO2 pro Jahr. 

Wo sich Treibhausgasemissionen nicht vermeiden lassen, leisten renommierte Klimaschutzprojekte über ein internationales Kompensationssystem einen wesentlichen Beitrag im Kampf gegen die globale Erwärmung.

Unsere Haushaltskunden versorgen wir mit 100% klimaneutralem Erdgas – und das nicht erst seit gestern. Schon seit 2010 – und damit als eines der ersten Unternehmen in Deutschland – liefern wir ausschließlich klimaneutrales Erdgas. Wir investieren nur in Projekte nach dem Gold-Standard oder in von den Vereinten Nationen anerkannte Klimaschutzprojekte. Diese Projekte gleichen exakt die Menge Kohlendioxid aus, die bei der Verbrennung des von uns gelieferten Erdgases frei wird.

All dies führt zu einem spürbaren Einspareffekt bei den Treibhausgasemissionen: Jahr für Jahr gelangen rund 100.000 Tonnen Kohlendioxid weniger in die Atmosphäre. Und weil wir 2020 unsere zehnjährigen Jubiläen für Ökostrom und klimaneutrales Gas feiern, knacken wir noch in diesem Jahr die Eine-Million-Tonnen-Marke. 

Waldschutz in Simbabwe

Seitdem das grösste REDD+ (Reduced Emissions from Deforestation and Degradation) Projekt 2011 gestartet wurde, wurden bisher bereits über 18 Millionen Tonnen CO2 vermieden. 

Durch das Kariba REDD+ Projekt werden fast 785 000 Hektar Wald an der südlichen Küste des Kariba-Sees geschützt. Es ist eines der flächenmässig grössten registrierten REDD+-Projekte und befindet es sich zwischen den Nationalparks Chiazaira, Matusadona und Mana Pools (der Park ist ein Weltkulturerbe). Das Projekt verbindet vier Nationalparks und acht Safari-Reservate und bildet so einen Biodiversitätskorridor, der Waldgebiete und zahlreiche gefährdete Arten schützt. Dazu gehören afrikanische Elefanten, Löwen, und der südliche Hornrabe. 

Darüber hinaus unterstützen eine Vielzahl sozialer und ökonomischer Programme die wirtschaftliche Unabhängigkeit der lokalen Bevölkerung. Eine bessere Gesundheitsversorgung wird durch eine bessere Ausstattung der Kliniken ermöglicht, Infrastrukturentwicklungen wie neue Strassen und neue Bohrlöcher verbessern das tägliche Leben und dem ärmsten Quartil der Bevölkerung werden Schulzuschüsse zur Verfügung gestellt. Durch Projektaktivitäten wie bodenschonende Agrarwirtschaft, Gemeinschaftsgärten, Bienenzucht-Workshops, Feuer-Management und Ökotourismus entwickeln sich neue Geschäftsaktivitäten und lassen sich alternative Einkommensquellen erschliessen, die der gesamten Gemeinschaft zu Gute kommen. Zum Projekt >>

Wiederaufforstung in Kolumbien

Dieses Forstwirtschaftsprojekt konzentriert sich auf die Wiederaufforstung von 97,40 Hektar Wald, der durch Viehzucht degradiert wurde. Das Ziel ist dabei eine Harmonisierung zwischen natürlichen und eingeführte Arten, wodurch sich ökonomische und ökologische Vorteile ergeben sollen. In den vorgestellten Naturgebieten innerhalb des Projektbereichs wurden etwa 37 verschiedene Arten identifiziert, um die Verbindung zwischen den verbleibenden Ökosystemen und den Waldresten zu erhalten. Das Projekt beinhaltet auch die Verbesserung und den Schutz der Wasserscheiden, um die konstante Bereitstellung von Wasser für die Nutzung durch die umliegenden Gemeinden zu erhalten. Aufforstungsaktivitäten wie Anpflanzung, Befruchtung und Ausdünnung haben Arbeitsplätze für lokale Gemeinschaften geschaffen. Die Qualität der Wasserressourcen der umliegenden Dörfer wurde verbessert und die nahe gelegene Mikro-Wasserscheide wurde erhalten. Gleichzeitig können die Landwirte von einer besseren Bodenqualität und reduzierter Bodenerosion profitieren. Zum Projekt >>

"Strom aus Abgas" in China

Das Projekt liegt in der Shanxi Provinz, Chinas sogenannter ”Kohlegrube”, wo ein Drittel der gesamten Kohlevorkommen des Landes gelagert ist. Während die regionale Wirtschaft stark wächst, ist die Region mit gravierenden Umweltproblemen konfrontiert und einige der Städte gehören zu den am stärksten verschmutzten der Welt.Das Projekt in der Antai Stahlfabrik fängt Abwärme aus den Hochöfen auf und nutzt sie zur Erzeugung von Strom und Wärme in der Fabrik. Das Projekt hat den Wasserverbrauch der Anlage durch moderne Kühlsysteme um 70% verringert und die Luftqualität in der Region erheblich verbessert. Das Stahlwerk beschäftigt über 150 Mitarbeiter, die regelmäßige Fortbildungen in den Bereichen Sicherheit und Gesundheit besuchen und von überdurchschnittlichen Gehältern und einer Altersvorsorge profitieren. Der Projektentwickler bietet Universitätsstipendien für Schüler der Region und finanzielle Unterstützung für ältere Gemeindemitglieder. Zum Projekt >>